تـكـنـولوجـيا التـعـلـيم والـمـعـلومـات

الـدكـتـور/ خــالــد فــرجــون

Bild als nonverbale Sprache

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Bild als nonverbale Sprache

Dr.Khaled M.Fargoun 

 

Als Bilder bezeichnet man im allgemeinen alle Arten von Darstellungen auf einer Fläche, unabhängig vom Grad der Abstraktion – angefangen von  einer Zeichnung, einem Gemälde, einer Grafik über fotografische Stand - und Bewegungsbilder - bis zur elektronischen Darstellung auf einem Bildschirm. Die Semiotik als Zeichentheorie bezeichnet Bilder als ikonische Zeichen und unterscheidet sie von digitalen Zeichen. (Issing & Hannemann (Hrsg.), 1983, S. 9 )

 

Ikonische Zeichen haben je nach dem Grad ihrer „Ikonizität“ eine Ähnlichkeit mit ihrem Referenzobjekt ( Morris, 1972, In: Issing & Hannemann (Hrsg.), 1983, S. 9 ) bzw. es besteht eines Isomorphie in den wesentlichen Eigenschaften. Deswegen sind sie aus der Wahrnehmungserfahrung unmittelbar entschlüsselbar. Obgleich das Konzept der Ähnlichkeit nach Goodman (1968 ) logisch nicht haltbar ist (zwischen den Elementen beispielsweise eines Gemäldes und seinem Referenz- Objekt besteht im Detail keine Punkt– zu- Punkt- Korrelation, d.h. Notationalität), hat sich das Ähnlichkeitskonzept für die psychologische Behandlung von Zeichensystemen als durchaus sinnvoll erwiesen. Allerdings sollte man beachten, daß es sich bei der Ähnlichkeit zwischen einem Zeichensystem und Referenz – Objekten nicht um eine reale, sondern um eine psychisch erlebte Ähnlichkeit handelt. (Vgl. Issing & Hannemann (Hrsg.), 1983, S. 9 )

 

Digitale Zeichen dagegen haben keine Ähnlichkeit mit ihrem Referenzobjekt, sie sind willkürlich und müssen in ihrer Bedeutung gelernt werden; Beispiele hierfür sind Wörter, Zahlen, Fahnensignale oder die Taubstummensprache. (Vgl. Issing & Hannemann (Hrsg.), 1983, S. 10 )

Im didaktischen Zusammenhang beschränken wir uns im wesentlichen auf die Vermittlung von Zeichen in der visuellen und in der auditiven Sinnesmodalität. Obwohl Bilder keine willkürlich gesetzten Zeichen sind, erfordert auch ihre Dekodierung häufig einem Lern- oder Konvention-alisierungsprozeß. Die Unterscheidung zwischen ikonischen und digitalen Zeichen ist nicht immer eindeutig möglich. Es gibt digitale Zeichen, die sich im Laufe der Geschichte durch Konventionalisierung aus ikonischen Zeichen allmählich entwickelt haben, ohne daß dieser Prozeß für den Benutzer der Zeichen sichtbar ist. Auch durch Schematisierung und Symbolbildung können aus Bildern quasi- digitale Zeichen entstehen. Jedes der beiden Zeichensysteme besitzt unterschiedliche Eigenschaften: Ikonische Zeichen sind konkret; sie stellen keine allgemeinen Konzepte dar, sondern immer nur ein  Exemplar eines Konzepts. Hier liegt der Vorteil von Bildern: Sie können über einen konkreten Gegenstand mehr aussagen als tausend Worte. („Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“). (Issing & Hannemann (Hrsg.), 1983, S. 10 )

 

Digitale Zeichen dagegen, wie z.B. Buchstaben, Ziffern, mathematische Zeichen, Musiknoten, sind abstrakt, d.h. der unbefangene Betrachter erlebt keine Ähnlichkeit mit dem Gegenstand oder Sachverhalt für den sie stehen. In der Praxis werden ikonische und digitale Zeichen häufig in Kombination verwendet, um die Vorzüge jedes der beiden Zeichensysteme auszuschöpfen und um eine möglichst eindeutige Dekodierung sicherzustellen. Bilder werden beschriftet oder erläutert, Texte werden häufig durch Bilder „veranschaulicht“. (Vgl. Issing & Hannemann. (Hrsg.), 1983, S. 10 )

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أ.د.خـالـد محـمد فـرجـون

khaledfargoun
اســتاذ تـكنولوجيا التعليم والمعلومات المتفرغ (حاليا) - رئيس قسم تكنولوجيا التعليم ووكيل كلية التربية لشئون التعليم والطلاب وقائم بعمادة كلية التربية بجامعة حلوان (سابقا) »

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